Ältere Berichte

 

 

10. Europäische Mannschaftsmeisterschaft der Senioren in Dresden

In der Zeit vom 11. bis 19. Februar 2008 ist in Dresden zum 10. Mal die Europäische Mannschaftmeisterschaft der Senioren ausgetragen worden. Unser Verein beteiligte sich mit zwei Spielern an dieser Meisterschaft, wobei unser Vorsitzender Edmund Lomer am Spitzenbrett der Mannschaft aus Schleswig-Holstein spielte und unser Jugendtrainer Claus Langmann auf Grund seiner mehr als 60-jährigen Mitgliedschaft im Hamburger Schachklub für diesen Verein antrat. 

 

Die Mannschaft aus Schleswig-Holstein

Edmund Lomer

Franz Felser

Manfred Zimmermann

Rudolf-Rainer Gehrmann

Dorit Gehrmann

Edmund Lomer berichtet über die Ergebnisse seiner Mannschaft aus seiner Sicht als Mannschaftsführer:

"Erste Aufgabe des Berichterstatters war es, im Auftrag des Seniorenbeauftragten  von Schleswig-Holstein, Helmut Jensen, vier Mitstreiter für dieses attraktive Turnier zu gewinnen. Nach einiger Mühe wurden Franz Felser (Flintbek), Manfred Zimmermann (Kiel) - nur für die ersten vier Runden verfügbar - sowie Rainer-Rudolf  und Dorit Gehrmann (beide Eutin) für eine Teilnahme gewonnen. So trat ein gut harmonisierendes Team an, das sich angesichts der zumeist deutlich ELO-höherwertigen Gegnerschaft recht wacker schlug und auch bei Niederlagenserien eines Einzelnen mit Trostworten half.

Um den begehrten Titel spielten 68 zumeist hervorragend besetzte Mannschaften mit insgesamt 309 Teilnehmern aus 18 Nationen. Der Wettkampf ging an jeweils vier Brettern über neun Runden nach Schweizer System (pro Tag eine Runde mit praktisch unbegrenzter Spielzeit, da es für jeden Zug 30 Sekunden zusätzlich gab).

Als hohe Favoriten galten Stiller Don Rostov  (ELO-Schnitt 2468), Tschechien (2403), Deutschland (2395) mit GM Wolfgang Uhlmann, IM Anatoly Donchenko, GM Hans-Joachim Hecht, IM Klaus Klundt und GM Dr. Burkhardt Malich sowie das Team aus Moskau (2393).  Der zweifellos bekannteste Spieler des Turniers war Seniorenweltmeister GM Dr. Viktor Korchnoi (2605) am Spitzenbrett der Schweiz.

Turniersieger wurde nach spannenden neun Runden die Mannschaft "Tschechien" mit 16:2 Mannschaftspunkten vor "Stiller Don Rostov" und "Moskau" (je 15:3) sowie "Deutschland", "Catalonia" und "WIS Odessa" (je 13:5).

Mit der Brettfolge: Lomer (2119), Felser (2037), Zimmermann (1924), R. Gehrmann (1991) und D. Gehrmann (1945) waren wir nach der Setzliste auf Rang 50 eingeordnet. Es gelang uns, diese Plazierung bei der Endabrechnung geringfügig zu verbessern: Platz 47  für Schleswig-Holstein war durchaus achtbar und ein in der Schlussrunde am 1. Brett durchaus greifbarer halber Punkt mehr  hätte sogar  noch einen deutlichen Sprung nach oben ergeben.

Von Runde zu Runde:

Runde 1 begann aus unserer Sicht mit einem Paukenschlag! Gegen Norwegen 1 (Setzliste Nr. 16 mit einem ELO-Schnitt von 2244)  gelang uns ein 2½:1½-Sieg. Zunächst führte Dorit Gehrmann das Spiel durch alle Fallstricke zu einem sicheren Remis gegen Nordby (2186). Franz Felser lenkte ein schwieriges Doppelturmendspiel mit Minusbauern ins remisliche Fahrwasser. Als FM Kristiansen (2253) einen vergifteten Bauern schlug, gewann Felser mit dem vierten Bauerndoppelschritt Figur und Partie. Manfred Zimmermann spielte sicher remis in einem Springer/Läufer-Endspiel gegen Gundersen (2254). Edmund Lomer opferte gegen FM Hoen (2284) früh eine Figur und erreichte eine komplizierte Stellung, in der sein Gegner eine Qualität zurückgeben musste. In der Folge lenkte Lomer in eine Remisstellung ein. Damit war der Sieg perfekt - wir waren das einzige Team aus der unteren Hälfte der Setzliste, das gewonnen hatte. Und dennoch war es ein Sieg mit tragischen Folgen, denn in den folgenden Runden ging die Mannschaft und insbesondere Brett 1 durch ein Stahlbad übermächtiger Gegner.

Bereits in Runde 2 hatten wir gegen Salzburg (Setzliste 18, ELO-Schnitt 2219) keine Chance und verloren ½:3½. Nur Dorit Gehrmann trotzte allen gegnerischen Bemühungen Wöbers (2150) durch ihr Remis. Edmund Lomer,  Manfred Zimmermann sowie Rainer Gehrmann verloren ihre Spiele gegen FM Dr. Opl (2313), Weinwurm (2177) - den Sieger des Seniorenturniers in Eckernförde im vergangenen Herbst -  und Winiwarter (2187).

Die 3. Runde brachte uns mit Bahn-Sozialwerk 1 (Setzliste 35, ELO-Schnitt 2138) einen schlagbaren Gegner - und es gab in der Tat mit 2½:1½ den zweiten Sieg. Franz Felser gewann gegen Weiß (2227) mittels einer Springergabel und auch Rainer-R. Gehrmann gewann gegen Schäfer (1984) durch Eroberung einer Leichtfigur. Manfred Zimmermann nutzte nach guter Spielanlage gegen Kugelmann (2213) nicht alle Möglichkeiten zum Gewinn, da er aber durch sein Remis den Mannschaftssieg sicherte, tat der Verlust von Dorit Gehrmann  gegen Fleuch (2126) nicht mehr weh.

In der 4. Runde schaffte unser Team den dritten Mannschaftssieg mit 2½:1½ und das gegen die starken Schweden I (Setzliste 22, ELO-Schnitt 2206)! Zwar verlor Edmund Lomer im Endspiel gegen Malmdin (2268), aber Franz Felser hielt mit eisernem Willen eine schlechte Position gegen FM Nordstrom (2198) remis und Manfred Zimmermann kam nach schwierigem Mittelspiel wie Phönix aus der Asche und gewann zur großen Freude des Teams gegen Svensson (2179) ebenso wie  Rainer-R. Gehrmann  gegen Akvist (2178), weil dieser unbedingt gewinnen wollte und überzog.

In Runde 5 wurde der überraschende Höhenflug leider beendet, da wir gegen Wroclaw (Setzliste 12, ELO-Schnitt 2260) knapp mit 1½:2½ unterlagen. Edmund Lomer verlor gegen GM Schmidt (2404), während Franz Felser ebenso wie Rainer-R. Gehrmann sichere Remis gegen FM Kot (2293) bzw. Cylwik (2073) erreichten. Dorit Gehrmann schließlich erkämpfte durch Dauerschach ein Remis gegen Bakalarczyk (1996).

Auch in  Runde 6 gab es kein Erfolgserlebnis für uns: Gegen England A  (Setzliste 26, ELO-Schnitt 2191) zogen wir mit 1½:3½ den Kürzeren, wobei Edmund Lomer nach gutem Mittelspiel das Endspiel gegen James (2189) verdarb und auch Rainer-R. Gehrmann gegen Pelling (2170) sowie Dorit Gehrmann gegen Reuben (2150) verloren. Nur Franz Felser rettete in höchster Not gegen Scholes (2152) mit dem letzten Zug - ein Geistesblitz - das Remis.

In Runde 7 bekamen wir mit Wien (Setzliste 20, ELO-Schnitt 2209) erneut einen starken Gegner und unterlagen klar mit ½:3½. Edmund Lomer verlor gegen FM Roth (2209) und Franz Felser erlitt gegen FM Dr. Titz (2205) in einem Läufer-Springer-Endspiel bei Minusbauer seine erste Niederlage. Nur Rainer-R. Gehrmann erreichte ein stolzes Remis gegen IM Dr. Dückstein (2252). Wegen Krankheit konnte Dorit Gehrmann nicht an diesem Tag antreten.

Die 8. Runde brachte mit D. D. Oranjeteam (Setzliste 43, ELO-Schnitt 2055) einen Gegner, dem wir durchaus standhalten konnten - es gab ein verdientes 2:2. Franz Felser gewann gegen Oud (2023) und Rainer-R. sowie Dorit Gehrmann spielten gegen Vink (2058) bzw. van Bellen (1888) remis. Leider gelang es Edmund Lomer nicht, seine Partie gegen Ghijsen (2178) zu halten - nach den Niederlagen gegen starke Gegner mangelte es ihm an spielerischer Sicherheit, in der lange Zeit ausgeglichenen Partie zu punkten.

Der gute Wille war bei allen von uns da, in der  9. Runde mit einem Sieg gegen Luxemburg (Setzliste 34, ELO-Schnitt 2144) das Punktekonto auszugleichen und mit dann 9:9 Mannschaftspunkten eine ordentliche Plazierung zu erreichen. Zwar gewann Dorit Gehrmann durch eine gut durchgerechnete Opferwendung gegen Schammo (2103) und Rainer-R. Gehrmann sowie Franz Felser spielten gegen Rasmussen (2095) bzw. Stull (2184) remis, aber am Spitzenbrett spielte sich ein Drama ab. Edmund Lomer hatte gegen Feller (2195) eine erfolgverheißende Stellung auf dem Brett, die zwar durch ein Scheinopfer des Gegners in Remisbahnen geriet, aber dennoch haltbar schien. Leider entschied im Endspiel ein Randbauer nebst Springer (wenn es doch der falsche Läufer gewesen wäre!) gegen Lomer, wodurch das 2:2 feststand.

Dr. Gerhard Schmidt leitete gemeinsam mit zahlreichen Helfern das Mammutturnier gewohnt souverän, ihm gebührt ein herzliches Dankeschön! Das vielseitige, von Frau Dr. Schmidt organisierte  Rahmenprogramm  bot interessante Möglichkeiten für fast jeden Geschmack:

Besichtigungen (z.B. in das neue Grüne Gewölbe), Ausflüge in die nähere Umgebung oder ein Besuch der Semperoper sorgten für genügend Aktivitäten außerhalb der Schachbretter. Auch ihr danken wir herzlich für die gute Betreuung. Einige nutzten auch die gute Gelegenheit, die Schachvilla von Monika und Manfred Mädler im Villenvorort Blasewitz aufzusuchen - eine reichhaltige Bibliothek, Schachspiele und -utensilien aller Art laden zum Stöbern und Entdecken ein.

Fazit: Dresden ist eine Reise wert und auch der Chronist hat etwas gewonnen: Viel Erfahrung - Punkte wären mir allerdings lieber gewesen, aber vielleicht beim nächsten Mal."

 

Die Mannschaft des Hamburger Schachklubs

von Karl-Heinz Nugel

liegt leider kein Foto vor.

Karl-Heinz Nugel 3 ½ (9)

Theo Gollasch 3 ½ (9)

Werner Schirmer 5 (9)

Claus Langmann 3 (9)

Nachdem unser Jugendtrainer Claus Langmann im vergangenen Jahr bei der 9. Europäischen Mannschaftsmeisterschaft der Senioren für die Mannschaft von Schleswig-Holstein ans Brett getreten war, zog es ihn - auf Grund langjähriger Verbundenheit - nach 2001 in diesem Jahr zum zweiten Mal zur Mannschaft des Hamburger Schachklubs. Zusammen mit Karl-Heinz Nugel, Theo Gollasch und Werner Schirmer - alles Bekannte aus Jugendtagen - wurde diese Mannschaft an Platz 44 gesetzt. Auch diese Mannschaft erlebte ihre Höhenflüge und erlitt ihre Niederlagen und landete schließlich - das war ihr stiller Ehrgeiz - vor der Mannschaft von Schleswig-Holstein auf Platz 46, allerdings mit dem denkbar knappsten aller Vorsprünge, nämlich mit nur einem halben Brettpunkt.

 

Unsere Erste auf Aufstiegskurs, unsere Zweite erstmals auf einem Nichtabstiegsplatz!

Am 10.02.08 festigte unsere erste Mannschaft durch einen weiteren Kantersieg von 6½:1½ gegen die Schachvereinigung Friedrichsort die Führungsposition in der Tabelle der Verbandsliga Nord und steuert ungefährdet dem Wiederaufstieg in die Landesliga entgegen. Obwohl Spitzenspieler Manfred Homuth am ersten Brett dem Friedrichsorter Schalla unterlag, konnten unsere nominell besseren Spieler diesen Verlust an den anderen Brettern  wettmachen und den auch in der Höhe verdienten Sieg erzielen. 

Am selben Tag schaffte die zweite Mannschaft gegen den Schleswiger SV mit 4½:3½ ihren ersten Saisonsieg und konnte damit erstmals einen Nichtabstiegsplatz erreichen, obwohl wir denkbar schlecht in den Wettkampf starteten. Jens Salzmann und der U-16 Bezirksjugendmeister Alexander Koch stellten nämlich beide im Mittelspiel eine Figur ein und verloren dadurch sehr schnell. Auch Ulrich Bußmeier, der bis dahin beste unserer Spieler, verlor schon nach kurzer Zeit gegen den Schleswiger Drebes. Zu diesem Zeitpunkt stand am Spitzenbrett Enrique Ruiz Hampel auf Gewinn, während Rolf Möller an Brett 2 sehr gedrückt stand. Die restlichen Bretter waren ausgeglichen. Nach der vierten Spielstunde wendete sich das Blatt, Enrique Ruiz Hampel, Gerd Wiechmann, Matthias Braun und Ralf-Johannes Koch konnten ihre nunmehr besseren Stellungen gewinnen und Rolf Möller seine Stellung remis halten. Damit war der erste Saisonsieg perfekt. Nun gilt es, an diese Leistung anzuknüpfen und die Klasse zu halten.

 

Knappe Niederlage beim Mannschaftspokal

In der ersten Runde des Mannschaftspokals hatte unsere Mannschaft Lospech und wurde gegen den SV Lübeck, den ehemaligen Deutschen Meister und derzeitigen Spitzenreiter der 2. Bundesliga gelost. Doch der Mannschaftskampf entwickelte sich anders, als der drei Klassen höher spielende Bundesligist es wohl erwartet hatte. An Brett 2 konnte sich Thomas Böhm nur in ein Dauerschach retten, weil Gerd Wiechmann seine druckvolle Stellung leider nicht in einen Sieg verwandeln konnte. Auch Matthias Braun konnte seine Stellung gegen den Lübecker Knop remis halten. Nur Rolf Möller und Enrique Ruiz Hampel standen auf Verlust. Nach drei Stunden Spielzeit konnte Rolf Möller nach einem Figurenverlust seine Stellung nicht mehr halten und musste aufgeben. Am ersten Brett spielte der Lübecker Ehrke auf einmal leichtsinnig und Enrique Ruiz Hampel konnte sich in eine Remis-Stellung retten, womit die knappe Niederlage mit 1½:2½ feststand. Trotz der Niederlage hatte die Mannschaft Moral bewiesen und gezeigt, dass man auch gegen stärkste Mannschaften mithalten kann.

 

Das Grab von Robert J. Fischer

Am 18. Januar 2008 ist Robert James Fischer - in der Schachwelt besser bekannt unter dem Namen Bobby Fischer - in Island gestorben. Er ist auf dem Friedhof einer kleinen Kirche auf dem Lande - etwa 60 km von Reykjavik entfernt - vom katholischen Bischoff Islands beigesetzt worden. Der Feierlichkeit wohnten fünf Personen bei, auch seine Witwe war aus Japan angereist. Oskar Bjarnason aus Island hat die Grabstätte fotografiert und das Foto hat uns über Schachfreunde aus Tschechien erreicht. Vielleicht ist das Foto in der Lage, die Verantwortlichen in der FIDE und in den USA aufzurütteln und dem ehemaligen Weltmeister eine würdige Ruhestätte zu verschaffen.  

Mannschaftskämpfe - 5. Runde

ESC I - Flensburger SK II

6 : 2

 ESC II - SVG Friedrichsort

4 : 4

Bredstedter SK - ESC III

3½ : 1½

 

1. Mannschaft

Klarer Sieg gegen den Tabellenführer

Am 20.01.2008 empfing unsere erste Mannschaft als Tabellenzweiter die zweite Mannschaft des Flensburger SK, dem überraschenden Tabellenführer der Verbandsliga Nord. Nach der vorangegangenen unerwarteteten Niederlage gegen den Husumer SV war es unser Ziel, die Tabellenspitze zurückzuerobern. Dies gelang eindrucksvoll.

Unsere Mannschaft konnte fast in Bestbesetzung antreten. Lediglich Stammspieler Claus Langmann fehlte aus privaten Gründen. Bereits nach etwa einer Stunde Spielzeit konnte Jan Dreesen seine starke Form am zweiten Brett eindrucksvoll bestätigen, indem er einen Mattangriff gegen seinen Gegner führte und erfolgreich beendete. Sodann gestalteten sich die anderen sieben Partien zunächst noch ausgeglichen. Mannschaftsführer Kai Krüger übersah nach etwa zwei Stunden Spielzeit eine taktische Kombination seines Gegners. Um einen Figurenverlust zu vermeiden, opferte er die Dame gegen Turm und Springer. Nach weiterem Qualitätsopfer erreichte er dann bei auch sonst noch bestehendem Material mit zwei Läufern gegen die Dame eine Stellung, die der Gegner nur durch Materialrückgabe hätte aufbrechen können, gleichzeitig aber einem latenten Mattbild entgegensah. Auf Angebot des Gegners nahm Kai Krüger das Remis sofort an. An Brett 8 konnte sich Wolf-Dietrich Bosse deutliche Stellungsvorteile gegenüber seinem jugendlichen Gegenüber erarbeiten und schließlich - nachdem er bereits mehrere Gewinnmöglichkeiten ausgelassen hatte - einen Sieg erringen.

Jan Dreesen - Top-Scorer am 2. Brett Peter Krebs hatte sich in der Zwischenzeit am 6. Brett nach einem Bauernopfer in einer Gewinnstellung nicht durchsetzen können, erzielte aber ein sicheres Remis. Nachdem auch die anderen Spieler Homuth, Bernhardt und Wiederkehr ausgeglichene oder gute Stellungen erreicht hatten, gab Edmund Lomer mannschaftsdienlich ebenso ein Remis am 4. Brett. Sodann konnte Eduard Wiederkehr am 7. Brett Bauer um Bauer gewinnen, so dass er bei drei Mehrbauern einen Sieg errang. Damit stand bereits der Mannschaftssieg beim Stand von 4½: 1½ fest. Manfred Homuth zeigte sodann am 1. Brett seine Spielstärke, als er im Endspiel mit überlegener Spielführung seinen Gegner am Spitzenbrett bezwang. Gerd Bernhardt spielte, wie schon in den Partien der vorigen Runden, mit vollem Risiko, um seine starke Leistung in den vorherigen Runden zu bestätigen. Er spielte bis in die letzte Minute seines Zeitlimits, so dass ganz am Ende er und sein Gegenspieler den jeweils letzten Bauern zur Dame umwandeln konnten, so dass sich auch dort folgerichtig ein Remis ergab. Damit stand der Mannschaftssieg mit 6:2 gegen Flensburg II fest. Die Tabellenführung wurde damit zurückerobert.

Jan Dreesen - unser 2. Brett - ist inzwischen mit 4½ : ½ Punkten unangefochten der Top-Scorer der Verbandsliga Nord.

In der kommenden Runde am 10. Februar werden wir zum Tabellenvorletzten nach Friedrichsort fahren, um dort die Tabellenführung zu verteidigen und auszubauen und auch der zweiten Mannschaft Schützenhilfe im Abstiegskampf zu gewähren.

 

2. Mannschaft

Weiter auf dem Abstiegsplatz

Auch nach dem fünften Spieltag bleibt unsere zweite Mannschaft nach einem erneuten Unentschieden - dieses Mal gegen gegen die SVG Friedrichsort - auf dem letzten Tabellenplatz der Verbandsliga Nord. Dabei sah es zu Beginn für unsere Mannschaft sehr gut aus. Ulrich Bußmeier und Gerd Wichmann standen jeder schon nach kurzer Zeit auf Gewinn und konnten jeweils den Punkt realisieren. Die Partien auf allen übrigen Brettern wirkten zunächst sehr ausgeglichen. Letztlich verloren jedoch Enrique Ruiz Hampel, Ralf Johannes Koch und Frank Bender durch individuelle Fehler ihre Partien. Matthias Braun konnte nach hartem Kampf einen Gewinn verbuchen, während Jens Salzmann und Rolf Möller jeweils einen halben Punkt erzielten. - Wir werden uns in den nächsten Kämpfen steigern müssen, wenn wir den Abstieg vermeiden wollen.

 

3. Mannschaft

Niederlage gegen den Favoriten

Mit gemischten Gefühlen fuhr unsere 3. Mannschaft zum Punktspiel nach Bredstedt. Die 1. Mannschaft des Bredstedter SK hatte bisher noch kein Spiel verloren und ging somit als klarer Favorit in diesen Wettkampf. Schon die erste Partie an Brett 2 von Bruno Geruschkat ging nach hart umkämpften Spiel verloren. Als auch kurz darauf Dieter Eigenberz an Brett 4 sein Spiel verlor, hofften wir noch auf gute Ergebnisse in den verbleibenden drei Partien und da sah es garnicht so schlecht aus. Doch Christian Tuckermann an Brett 5 hatte die Gefahr eines Freibauern unterschätzt und mußte die kluge Spielführung seines Gegners anerkennen. So führte Bredstedt klar mit 3:0 Punkten und hatte damit den Wettkampf gewonnen. Da waren der Sieg von Holger Hogreve an Brett 3, den er in einem schön geführten Bauernendspiel errang und das Remisergebnis zwischen Alexander Koch und seinem Gegner an Brett 1 nur noch Ergebniskorrektur. Somit gewann am Ende Bredstedt verdient mit 3,5 : 1,5 Punkten und wurde so seiner Favoritenrolle gerecht. 

Nun gilt es, im nächsten Spiel eine bessere Leistung zu erbringen.

 

Unser Weihnachtsblitzturnier

Es ist bei uns schon seit vielen Jahren gute Tradition, kurz vor Weihnachten ein Blitzturnier mit attraktiven  Preisen für alle Teilnehmer zu veranstalten. Entsprechend hoch war die Verlockung zum Mitspielen und so trafen sich am 17.12.07 achtzehn Mitglieder zum fairen Wettstreit um möglichst viele Punkte. Vor Beginn der Kämpfe bekamen die Vorstandsmitglieder sowie der Jugendtrainer vom 1. Vorsitzenden Edmund Lomer je einen aufwendig gestalteten Schachkalender aus dem Verlag Arno Nickel  als Dank für die im ablaufenden Jahr für den Verein geleistete Arbeit überreicht.

Manfred Homuth - Rolf Möller; im Hintergrund Jens Salzmann Schon nach wenigen Runden lagen die Favoriten  Manfred Homuth und Edmund Lomer an der Spitze des Feldes, während Enrique Ruiz Hampel sowie Rolf Möller eher verhalten  mit zwei frühen Niederlagen starteten. Dagegen schlug sich Außenseiter Heiko Röhling überraschend gut und gab bis zur 9. Runde nur einen Punkt ab. In der 7. Runde gewann Homuth gegen Lomer und marschierte nun allein an der Spitze. Nur ein einziges Remis abgebend, gewann Manfred Homuth schließlich das Turnier souverän mit 16,5 Punkten aus 17 Partien.

Die Plätze 2 und 3 belegten einträchtig Edmund Lomer und Enrique Ruiz Hampel mit je 14 Punkten vor Rolf Möller (13,5) und Heiko Röhling, der hervorragende 12 Punkte erzielte. Es folgten Ulrich Bußmeier sowie Senior Claus Langmann (je 11,5), der ebenfalls positiv überraschte – ist er doch kein Freund des schnellen Spiels; er ließ Experten des Blitzschachs wie Gerd Bernhardt (10), Alexander Koch, Jens Salzmann (je 8) sowie Eduard Wiederkehr (7,5) klar hinter sich. Mit beherztem Spiel erreichte Bruno Geruschkat hochverdient 6 Punkte und hatte zudem in einigen Partien noch etwas Pech. Weiter folgten Josef Strahwald (5,5), Dieter Eigenberz (4,5), Frank Bender (4), Andreas Koch (3,5), Christian Tuckermann (2) sowie Günter Werth, der zwar keinen Punkt, aber - wie alle anderen auch - einen Preis mit nach Hause nehmen konnte.

Wie stets, gab es bei diesem harmonischen Turnier keinerlei Streitfälle – schließlich ist bald Weihnachten!

 
Mannschaftskämpfe - 4. Runde

Husumer SV - ESC I

4½ : 3½

 Flensburger SK II - ESC II

4 : 4

ESC III - TSV Amrum

4 : 1

1. Mannschaft 

Böse Überraschung in Husum

Am 09.12.2007 fuhr unsere erste Mannschaft nach Husum, um gegen den dortigen Schachverein die Tabellenführung zu verteidigen. Zwar waren wir ersatzgeschwächt, weil Manfred Homuth, unser Spieler am Spitzenbrett, für diesen Kampf ausgefallen war, aber im Übrigen traten wir in Bestbesetzung an.

Bereits nach weniger als zwei Stunden erzielte unser Mannschaftsführer Kai Krüger am zweiten Brett mit den schwarzen Steinen gegen seinen Gegner in etwas schlechterer Stellung in einem Damen-/Leichtfigurenendspiel ein Remis. Nach etwa 2,5 Stunden konnte Eduard Wiederkehr am siebten Brett, nachdem er zuvor im Mittelspiel einen Bauern verloren hatte, durch einen Königsangriff in eine Dauerschachkombination überleiten, so dass er ein zweites Remis sicherte. Wolf-Dietrich Bosse, der am achten Brett zum Einsatz kam, konnte während der ganzen Partie eine vorteilhafte Stellung ausbauen. In der Annahme, ein gewonnenes Läuferendspiel erzielt zu haben, spielte er jedoch einmal ungenau, so dass sein Gegner in eine Remisstellung überleiten konnte.

Bei ausgeglichenem Spielstand zeigte sich nun, dass Claus Langmann am fünften Brett in die Defensive geraten war. Auch Peter Krebs am sechsten Brett hatte eine etwas schlechtere Stellung. In dieser Situation opferte Jan Dreesen an Brett 1 eine Qualität gegen Klaus Seeck, den langjährigen Spitzenspieler der Husumer. Gerd Bernhardt hatte am vierten Brett eine etwas bessere Stellung erzielen können und leitete in ein Leichtfigurenendspiel über. Edmund Lomer hatte am dritten Brett bereits eine Remis-Variante auf dem Brett. Dem positiven Spielverlauf für die Husumer Rechnung tragend, bot sein Gegner ihm Remis an, was Edmund Lomer allerdings mannschaftsdienlich ablehnte.

Dreesen - Seeck - 1/2 : 1/2

Lomer - Lehr 0 : 1

Renken - Bernhardt 0 : 1

Aus den letzten drei Spielen zwei Punkte erhofft - leider nicht gelungen!

Im weiteren Verlauf konnte Peter Krebs die Stellung ausgleichen und in ein Turmendspiel überleiten, das klassisch Remis endete. Claus Langmann verlor jedoch nach geöffneter Stellung, da sein Gegner das Läuferpaar überragend einsetzen konnte. So in einen knappen Rückstand geraten, standen die drei noch kämpfenden Spieler unter dem Druck, dem Wettkampf noch eine entscheidende Wendung zu geben. Zwar konnte Jan Dreesen am Spitzenbrett seinen Gegner zwingen, die Qualität zurück zu opfern, doch trotz eines Mehrbauern konnte er nur in eine Remis-Variante abwickeln, da der Materialgewinn eine unglückliche Figurenkonstellation nach sich zog. Edmund Lomer war durch die Ablehnung des Remisangebotes, die in Absprache mit dem Mannschaftsführer bei der vorhergehenden Mannschaftssituation geboten erschien, in eine Spielvariante gezwungen worden, die leider zum Verlust führte. Damit war der Mannschaftskampf verloren, obwohl Gerd Bernhardt bis in die fünfte Stunde kämpfte und einen nach dem Stellungstyp nicht unbedingt zu erwartenden Sieg im Endspiel errang. Der Mannschaftswettkampf endete somit mit 3½:4½ zu unseren Ungunsten. Damit sind wir derzeit nur noch Tabellenzweiter, werden jedoch im nächsten Wettkampf den jetzigen Tabellenführer als Gegner haben.

Klares Ziel wird es sein, den Tabellenführer Flensburger SK II in der nächsten Runde am 20.01.2008 zu bezwingen, um damit die Tabellenführung zurück zu erobern.

2. Mannschaft 

Erster Mannschaftspunktgewinn für unsere "Zweite"

Durch ein 4:4-Unentschieden gegen die 2. Mannschaft des Flensburger Schachklubs erzielte unsere 2. Mannschaft ihren ersten Mannschaftspunkt in der laufenden Verbandsligasaison. Die Punkteteilung im Kampf gegen den Tabellenführer war nach dem Spielverlauf vollauf verdient. Enrique Ruiz Hampel konnte am ersten Brett bereits nach zwei Stunden Spielzeit seine Partie mit einem Springeropfer, das seinen Gegner zu schwerwiegenden Fehlern verleitete, erfolgreich beenden. Gerd Wiechmann trennte sich von seinem Gegner Remis, während Matthias Braun seine anfängliche gedrückte Stellung stetig verbessern konnte und ebenfalls sicher gewann. Frank Bender, Jens Salzmann und Alexander Koch mußten allerdings anschließend, bei einem gleichzeitigen Remis von Ulrich Bußmeier, ihre Partien gegen spielstärkere Spieler verloren geben. Flensburg führte nunmehr 4:3 und Rolf Möller lieferte seinem remisbereiten Gegner am zweiten Brett einen kleinen Schachkrimi. Nach insgesamt 6 Stunden Spielzeit konnte Rolf Möller einen Bauern in eine Dame umwandeln, wonach sein Flensburger Gegner in hoffnungsloser Stellung aufgab. Damit war das Unentschieden gesichert und es gibt Hoffnung für die weiteren Spiele, um den drohenden Abstieg doch noch zu verhindern.

 

3. Mannschaft 

Sieg für unsere "Dritte"

Auf Wunsch des TSV Amrum hatte unsere 3. Mannschaft den für den 09.12.07 angesetzten Mannschaftskampf um einen Tag vorgezogen und musste deshalb - da in der Bürgerbegegnungsstätte keine Räume frei waren - in die Pestalozzischule ausweichen. Bei diesem Wettkampf hatte unsere Dritte die Chance, das Punktekonto positiv zu gestalten, denn schon im letzten Jahr hatte sie gegen Amrum klar gewonnen. Auch in diesem Jahr traten wir gegen eine fast reine Jugendmannschaft an, in der nur an Brett 2 ein Erwachsener mitspielte. Schon nach kurzer Zeit hatten Andreas Koch nach erheblichem Materialgewinn und Christian Tuckermann durch ein Matt gegen einen ziemlich allein gelassenen König ihre Spiele gewonnen. Als auch Bruno Geruschkat an Brett 1 sein Spiel gewann, stand der Gesamtsieg fest. Da machte es nichts, dass Holger Hogreve an Brett 2 gegen den einzigen Erwachsenen verlor; denn fast gleichzeitig gewann auch Martin Hildebrandt an Brett 3 sein Spiel, so dass am Ende ein 4:1-Sieg für unsere Dritte zu Buche stand.

Dadurch verbesserte sich nach vier Spieltagen das Punktekonto auf 5:3 Punkte.

 

Mannschaftskämpfe - 3. Runde

ESC I - SG Turm Kiel

6½ : 1½

  ESC II - Husumer SV  

2½ : 5½

MTV Leck III - ESC III

0 : 5

1. Mannschaft 

Die Mannschaft: Manfred Homuth, Jan Dreesen, Kai Krüger, Edmund Lomer, Gerd Bernhardt, Fotograf (meistens unsichtbar), Peter Krebs, Eduard Wiederkehr.

Vor dem Kampf gegen die SG Turm Kiel lagen wir zusammen mit unserem Gegner mit gleicher Punktzahl an der Spitze der Tabelle der Verbandsliga Nord. Es ging also bei unserer Auseinandersetzung um eine Vorentscheidung über den von uns angestrebten Wiederaufstieg in die Landesliga. Um so verwunderlicher war es, dass die Kieler nur mit sieben Spielern antraten und uns an Brett 6 einen kampflosen Punkt bescherten. Mit diesem kleinen Vorsprung im Rücken beendeten Manfred Homuth am Spitzenbrett in ausgeglichener Mittelspielstellung und Kai Krüger nach nur 16 Zügen ihre Partien mit einem Remis. Den ersten vollen, am Brett erkämpften Punkt lieferte Jan Dreesen ab, der in seinem geliebten Trompowski-Angriff seinem Gegner zu viele Probleme stellte. Fast zum gleichen Zeitpunkt siegte auch Edmund Lomer, der musterhaft den schwachen Bauern auf c6 seines Gegners belagerte und ihn nicht zur Entfaltung kommen ließ. In noch ungeklärter Stellung nahm Eduard Wiederkehr sodann ein Remisangebot seines Gegners an, denn damit wurde der Gesamtsieg dieses Mannschaftskampfes sichergestellt. Der anschließende Partiegewinn von Gerd Bernhardt zeichnete sich schon lange ab, denn die "Löcher" auf den Feldern d3 und f3 luden zu gewinnträchtigen Kombinationen ein. Am längsten musste Peter Krebs kämpfen, der aus einer Druckstellung heraus zwei Bauern gewann und sie im Endspiel sicher zum Sieg führte. Damit endete dieser Wettkampf siegreich, aber unerwartet hoch mit 6½:1½ und untermauerte eindrucksvoll unsere Tabellenführung.

 

2. Mannschaft 

Jens Salzmann und Frank Bender - grübelnd

 

In der Verbandsliga Nord unterlag unsere zweite Mannschaft der ersten Mannschaft des Husumer Schachklubs verdient mit 2½:5 ½ und ist damit weiterhin Schlusslicht in der Verbandsliga. Auch im dritten Spiel nach dem Aufstieg  blieb die Mannschaft in ihrer ersten Saison in der Verbandsliga damit ohne Mannschaftspunkt.

Unsere Spieler konnten ihre Partien nicht lange offen halten und nach kurzer Zeit standen Gerd Wiechmann, Frank Bender und Matthias Braun positionell schlechter. Letztlich verloren sie auch ihre Partien. Rolf Möller und Jens Salzmann erkämpften sich ein Remis, während der Husumer Claus Seeck – amtierender Seniorenmeister von Schleswig-Holstein - seine bessere Stellung nicht mehr auskämpfen wollte und Enrique Ruiz Hampel ebenfalls ein Remis anbot. Einzig Ulrich Bußmeier konnte für die Mannschaft einen verdienten Brettpunkt beisteuern.

Trotz dieser ernüchternden Niederlage hofft die Mannschaft im nächsten Kampf gegen den Flensburger SK auf die ersehnten ersten Mannschaftspunkte

 

Enrique Ruiz Hampel - auch grübelnd

 3. Mannschaft 

Unsere 3. Mannschaft fuhr mit großen Erwartungen nach Leck, um dort gegen die 3. Mannschaft zu spielen. Nach zwei weniger erfolgreichen Kämpfen sollte endlich ein Sieg her. Die Mannschaft war also hoch motiviert. Die 3. Mannschaft des MTV Leck war eine fast reine Jugendmannschaft (der Jüngste am Brett 5 war 9 Jahre alt), nur an Brett 1 spielte ein Erwachsener. An Brett 2 hatte der unerfahrene Spieler aus Leck gegen Bruno Geruschkat schon nach 5 Zügen eine Figur verloren, da er die Eröffnung völlig falsch behandelte. Die Fehler setzten sich weiter fort und als der Spieler nach 17 Zügen drei weitere Figuren verloren hatte, gab er völlig entnervt auf. Kurz nach dieser Schnellpartie gab auch der Gegner von Holger Hogreve an Brett 3 sein Spiel auf. Am Anfang hatte er noch recht gut mitgehalten, stellte dann aber seine Dame ein und verlor. Nach gut einer Stunde Spielzeit mussten auch die Gegner von Dieter Eigenberz und Christian Tuckermann die Überlegenheit unserer Spieler anerkennen und gaben ihre Partien auf. Nur Alexander Koch an Brett 1 stieß auf etwas härteren Widerstand seines erwachsenen Gegners. Nach einer schönen Schlusskombination musste aber auch er der besseren Spielweise unseres Spielers Tribut zollen. So landete unsere 3. Mannschaft einen jederzeit ungefährdeten 5:0-Sieg, mit dem man in dieser Deutlichkeit nicht gerechnet hatte. Dieser Erfolg gibt neue Hoffnung für das Spiel Anfang Dezember gegen die 1. Mannschaft des TSV Amrum.

 

Viel Schnee und wenig Punkte beim Open in Liberec / Tschechien 

Unser Haus in Bedrichov

Unsere Gruppe beim Training. Von links: Martin Bissig, Robert Mollet, Michal Arend, Vanda Bilinski, Claus Langmann und IM Josef Jurek.

... tief eingeschneit!

Unseren Jugendtrainer Claus Langmann hat es in der Zeit vom 05.11. bis 17.11.07 wieder einmal nach Tschechien gezogen. Zusammen mit einigen Schachfreunden aus der Schweiz ließ er sich in der ersten Woche im tief verschneiten Bedrichov im Isergebirge vom dem tschechischen Internationalen Meister Josef Jurek für das in der darauf folgenden Woche beginnende Open in Liberec (ehemals Reichenberg) vorbereiten.

Leider fruchteten die pädagogischen Bemühungen des Trainers bei seinen Schülern nur bedingt, denn die Erfolge in diesem Turnier ließen sehr zu wünschen übrig. Langmann und sein Schweizer Schachfreund Martin Bissig erreichten 3,5 Punkte aus 9 Partien, die beiden übrigen Schweizer Spieler - die ehemalige Teilnehmerin an der Schacholympiade Vanda Bilinski nahm an dem Open nicht teil - noch weniger Punkte. Claus Langmann - gesetzt an Platz 54 - landete mit dieser Ausbeute nur auf dem 90. Platz von insgesamt 118 Teilnehmern aus 13 Nationen.

Gleichwohl hat ihm dieses Turnier gefallen und er spricht insbesondere bewundernd von den jugendlichen - oder sollte man sagen: kindlichen - Spielern, die er in diesem Turnier kennen lernte. Wie im Januar in Prag traf er im Turnier in der ersten Runde auf einen Neunjährigen, gegen den er einen halben Punkt abtreten mußte und gewann zwei Runden später nur gegen hartnäckige Gegenwehr gegen eine neunjährige Polin, die ihm im Verlauf des Turniers durch extrem gute Theoriekenntnisse (Sweschnikov-Variante als Weiße mindestens bis zum 14. Zug einwan rei gespielt!) auffiel. Und einer seiner Schweizer Schachfreunde - der auch schon das Kieler Open mitgespielt hat - mußte erfahren, daß seine 12-jährige polnische Gegnerin mit feinem Stellungsgefühl und präziser Berechnung ein kompliziertes Bauernendspiel zum Sieg führte.   

Anna Strzelczyk aus Polen, die das aus der Stellung resultierende Bauernendspiel mit bestem Verständnis zum Gewinn führte.

Ein Blick in einen Teil des Turniersaals

Aleksandra Dadello aus Polen, mit Weiß bestens vorbereitet auf den "Sweschnikov"

 
Mannschaftskämpfe - 2. Runde

NDTSV Holsatia Kiel - ESC I  

2½ : 5½

SG Turm Kiel - ESC II  

4½ : 3½

ESC III - SC Tönning

2:3

Bericht der 1. Mannschaft

Mit einem deutlichen 5½:2½-Erfolg kehrte unsere 1. Mannschaft von ihrem Gastspiel beim Tabellendritten NDTSV Holsatia Kiel zurück. - In Bestbesetzung ging unsere Mannschaft frühzeitig durch Gerd Bernhardt am fünften Brett gegen Hans Röpcke in Führung. Nach etwa drei Stunden besiegte auch Peter Krebs am siebten Brett Marco Bienert. Nach einem Mattangriff seines Gegners mit allen Schwerfiguren ging Claus Langmann hingegen am sechsten Brett gegen Vasil Tavluy als Verlierer vom Tisch. Mannschaftsführer Kai Krüger erspielte sich am dritten Brett gegen Arne Leisner eine Mattkombination, der sein Gegner durch Aufgabe auswich. Für das 4:1 sorgte Eduard Wiederkehr am achten Brett gegen Murat Kumcu.

Mannschaftsdienlich bot Edmund Lomer gegen Ingo Clausen in besserer Stellung remis. Sein Gegner nahm an, so dass dadurch mit 4½:1½ der Mannschaftssieg gesichert war. Derweil spielten an den Spitzenbrettern noch Manfred Homuth gegen Matthias Budzyn und Jan Dreesen gegen Murat Baydas. Während Manfred Homuth überraschend aufgeben mußte, baute Jan Dreesen in einer sehenswerten Partie ein hochgradig taktisches Mittelspiel auf, setzte seine Freibauern in Bewegung und gewann letztendlich zum 5½:2½.

Mit diesem überlegen herausgespielten Sieg wurde unsere 1. Mannschaft Spitzenreiter in der Verbandsliga Nord.

 
Seniorenschnellturnier im Hamburger Schachklub

Unser Jugendtrainer Claus Langmann ist zwar schon fast 10 Jahre Mitglied unseres Vereins, aber im Hamburger Schachklub hat er im Oktober dieses Jahres schon 60 Jahre als Mitglied verbracht. Das bot dem HSK den Anlass, am Wochenende des 13./14. Oktober zu einem Schnellturnier für Senioren über sieben Runden einzuladen, dem 36 Spieler - überwiegend aus Hamburg, aber auch aus Schleswig-Holstein und sogar aus Dresden - gefolgt sind.

 

Die Spieler aus Schleswig-Holstein

Hans-Jürgen Scepanik (Kiel)

Gerhard Meiwald (Heide)

Der Jubilar (Büstorf)

Gerhardt Bünger (Norderstedt)

"Otto" Jeschke (Saxtorf)

Die Fotos stammen von Arthur Hofmeier (HSK)

Das Turnier - oder sollte man besser sagen: die vom HSK überaus generös und im Detail sehr liebevoll ausgerichtete zweitägige Veranstaltung - war in gesellschaftlicher und schachlicher Hinsicht ein voller Erfolg. Christian Zickelbein - der 1. Vorsitzende des HSK - hat noch am Tage der Veranstaltung folgende Kurznachricht ins Internet gestellt:

Am 13. und 14. Oktober feierten 36 Teilnehmer in einem dem Jubilar gewidmeten Einladungs-Schnellturnier für Senioren die 60jährige Mitgliedschaft von Claus Langmann im HSK. Andreas Schild und "die Stejskals" richteten Claus eine wunderbare Feier aus, gute Schachfreunde als unsere Gäste spielten ein tolles Turnier und freuten sich mit Claus, der auch selbst Chancen hatte, "sein" Turnier zu gewinnen. Theo Gollasch, mit 6 aus 6 führend, hielt aber in der letzten Runde gegen Gisbert Jacoby remis und verteidigte seine Start-Ziel-Führung. Mit 5 ½ aus aus 6 wurde Gisbert Zweiter, Eberhard Büker dank seines Sieges gegen Claus in der Schlussrunde Dritter. Eingeleitet hatte er seine letzte Partie mit der Kampfansage: "Claus ist mein Freund, aber am Brett ist er mein Feind." Nach der Partie waren sie wieder Freunde.

Erneuert wurde auch die Schachfreundschaft zwischen Dresden und Hamburg: Dr. Gerhard Schmidt, Ehrenpräsident des Sächsischen Schachverbandes, nahm die Zusage mit nach Hause, dass der HSK mit mindestens einer Senioren-Mannschaft an der 10. Europäischen Mannschaftsmeisterschaft in Dresden teilnehmen wird.

Wie bei einem Kinderturnier gab es Preise für alle: Im Stil des Tournoi des Vins auf dem Camping La Rochade in Naujac sur Mer erhielt jeder Teilnehmer eine Flasche Bordeaux mit einem zweiten HSK Etikett mit Claus` Foto und unserem Claim: Königlich in Fantasie und Logik. Der Turniersieger wird in "Aktuell" berichten, und Arthur Hofmeier bereitet eine Erinnerungs-CD vor.

Diese Nachricht erwähnt nicht, daß der Jubilar vom HSK die sieben Bände von Garri Kasparow unter dem Gesamttitel "Meine großen Vorkämpfer", in denen er über seine Vorgänger als Weltmeister berichtet und viele ihrer Partien analysiert, geschenkt bekam - genug Material für monatelanges Lesen und jahrelanges Studieren.

Für Interessierte wird es einen  ausführlichen Bericht aus der Feder des Turniersiegers Theo Gollasch in der nächsten Klubzeitung des HSK zu lesen geben, im Internet als p -Dokument dann auch unter www.hsk1830.de.

 

Mannschaftskämpfe - 1. Runde

ESC II - ESC I  

2½ : 5½

TSV Rot-Weiß Niebüll I - ESC III  

2½ : 2½

 

Am Spitzenbrett:

Homuth - Möller

 

1. und 2. Mannschaft

Am 07.10.2007 hat die neue Schachsaison begonnen. Unsere 1. und unsere 2. Mannschaft spielen beide in der Verbandsliga Nord, nachdem die erste Mannschaft wegen einer unglücklichen Abstiegsregelung aus der Landesliga absteigen musste und die zweite Mannschaft aus der Bezirksliga aufsteigen konnte. Wie gewohnt, wurde der Spieltag in der Bürgerbegegnungsstätte ausgetragen. Bereits frühzeitig konnte Jan Dreesen am zweiten Brett einen Sieg gegen Gerd Wiechmann erreichen, nachdem er bereits in der Eröffnungsphase mit einer geschickten Kombination einen Figurengewinn realisieren konnte. Einige Zeit später konnte Peter Krebs am sechsten Brett den zweiten Punktgewinn für die erste Mannschaft verbuchen, nachdem er Frank Bender bezwang.

Nach etwas mehr als zwei Stunden kam es zu einer Punkteteilung am dritten Brett zwischen Kai Krüger und Matthias Braun. Nachdem Kai Krüger seine Stellung ausbauen konnte, insbesondere seinen Springer fest in des Gegners Stellung positionierte, startete Matthias Braun einen Matt-Angriff. Diesen konnte Kai Krüger durch Hergabe eines Königsflügelbauern abwenden, um anschließend eine gute Stellung am Damenflügel zu behalten. Die Parteien einigte sich auf ein stellungsgemäßes Remis.

Bei dem dann bereits für die erste Mannschaft guten Spielstand von 2 ½: ½ zeigte sich an den hinteren Brettern 7 und 8 plötzlich einiges an Unklarheiten. Eduard Wiederkehr opferte am siebten Brett zwei Türme, um einen Mattangriff gegen Alexander Koch zu starten. Er drang jedoch letztlich nicht durch, so dass Alexander Koch bei seinem Debüt in der Verbandsliga einen Punkt für die zweite Mannschaft gewinnen konnte.

Etwa zeitgleich konnte Claus Langmann am fünften Brett für die erste Mannschaft ein Remis erzielen, nachdem er zuvor die Dame gegen Turm, Leichtfigur und Bauern gegeben hatte. Auch Gerd Bernhard am vierten Brett realisierte gegen Ulrich Bussmeier nach eher schlechterer Stellung am Damenflügel durch den Aufbau einer Druckstellung am Königsflügel ein Remis.

Nach unklarer Stellung konnte sodann Wolf-Dietrich Bosse am achten Brett ebenso wie zuvor Jan Dreesen und Peter Krebs einen Erfolg verbuchen und bezwang Olaf Zeuch, so dass der Spielstand dann bereits 4 ½:2 ½ lautete und der Mannschaftserfolg für die erste Mannschaft gesichert wurde. Nachdem sich Rolf Möller für die zweite Mannschaft am ersten Brett gegenüber dem Spitzenspieler des Vereins, Manfred Homuth, auf eine Mauertaktik verlegte, brach Manfred Homuth mit einem Figurenopfer in die Stellung ein und konnte mit überlegenem Spiel  einen weiteren Punkt erzwingen, so dass letztlich der Eckernförder Schachclub 1 gegen den Eckernförder Schachclub 2 mit 5 ½ : 2 ½ gewinnen konnte.

Bereits am ersten Spieltag hat die erste Mannschaft damit den 2. Platz in der Verbandsliga Nord übernommen.

3. Mannschaft

Am ersten Spieltag der neuen Saison hatte unsere 3. Mannschaft in der Bezirksklasse gleich ein schweres Auswärtsspiel zu bestreiten. Es ging gegen die 1. Mannschaft des TSV Rot-Weiß Niebüll, Absteiger aus der Bezirksliga und damit Favorit in der tieferen Bezirksklasse. Schon nach gut 45 Minuten Spielzeit musste Christian Tuckermann an Brett 4 die Überlegenheit seines jugendlichen Gegners anerkennen und gab die Partie auf: Damit stand es 1:0 für Niebüll. Dann jedoch kam Hoffnung auf. Andreas Koch, als Ersatz an Brett 5 nominiert, gewann nach klug geführtem Spiel und es stand 1:1. Wieder schien alles verloren, als Bruno Geruschkat an Brett 1 nach hartem Ringen sein Spiel aufgeben musste. Schon wieder führte Niebüll mit 2:1 Punkten. Kurz darauf trennten sich Martin Hildebrandt und sein Gegner an Brett 3 remis. So hing alles an Holger Hogreve. Nach verbissen geführtem Kampf und drei Stunden Spielzeit hatte unser Spieler die Partie gewonnen und den entscheidenden Punkt geholt. So endete der Wettkampf friedlich mit 2,5 : 2,5 Punkten unentschieden. Unsere 3. Mannschaft hatte überraschend dem Favoriten einen Mannschaftspunkt abgetrotzt. - Das macht Hoffnung für das nächste Heimspiel am 04. November in der BBS gegen Tönning.  

 
Seniorenturnier in Eckernförde

In der Woche vom 26.09. bis 02.10.07 wurde im Restaurant der Stadthalle in Eckernförde die 1. Offene Schleswig-Holsteinische Einzelmeisterschaft der Senioren ausgetragen. In dieser Woche mussten die 49 Teilnehmer jeweils sieben Partien austragen, so dass auf die allseits ziemlich unbeliebten Doppelrunden mit zwei Spielen pro Tag verzichtet werden konnte. Die Meisterschaft bekam sogar einen Hauch von Internationalität, denn auch Österreich und die Niederlande  waren durch jeweils einen Spieler vertreten. Aus unserem Verein stammten drei Spieler, nämlich Edmund Lomer, Bruno Geruschkat und Claus Langmann.

Kampf am Spitzenbrett Weinwurm - Meier

Die Preisverleihung - von links: Ratsherr Edmund Lomer, Turnierleiter Helmut Jensen, Sieger Wolfgang Weinwurm und Peter Wehl (Präsident des LV SH).

Unser Mitglied Dieter Eigenberz als Kiebitz.

Das Turnier nahm trotz des kämpferischen Einsatzes der Spieler einen überaus harmonischen Verlauf. Bis zur letzten Runde hatten einige Spieler die Chance auf den Turniersieg. Den sicherte sich aber durch ein hart umkämpftes Remis gegen Wolfgang Meier der Österreichische Seniorenlandesmeister Wolfgang Weinwurm mit 5 ½ Punkten (29 Buchholz). Ihm folgte auf Platz 2 Dr. Georg Hamm aus Sachsen-Anhalt mit 5 Punkten (31½) und auf Platz 3  Wolfgang Meier aus Dresden (5 Punkte; 30).  Das beste Ergebnis eines Spielers aus Schleswig-Holstein erzielte Bernd Schramm auf Platz 4 (5 Punkte; 29,5). Die Ergebnisse unserer Spieler sind in der folgenden Tabelle verzeichnet.

 

Rd. 1

Rd. 2

Rd. 3

Rd. 4

Rd. 5

Rd. 6

Rd. 7

Punkte

Buchh.

Platz

Lomer

½

½ 

1

½ 

1

½ 

1

5

26

6

Langmann

1

½ 

0

½ 

½ 

½ 

½ 

3 ½

28,5

24

Geruschkat

0

½ 

½ 

0

1

½ 

½ 

3

17,5

37

Einen besonderen Höhepunkt hatte der Verband durch die Einladung des Internationalen Meisters Merijn van Delft gestaltet, der am 29.09. zu einem Uhrenhandikap an 13 Brettern antrat. Nach mehreren Stunden mußte er sich einmal geschlagen geben (gegen Franz Felser) und gab fünf Partien remis (gegen Heiko Spaan, Wolfgang Meier, Helmut Jensen, Joachim Thielemann und Claus Langmann).

Eine freundliche Einigung aufs Remis

Der Turniersaal zu Beginn der Veranstaltung

Die letzte Partie: Merijn van Delft - Andreas Schild (Hamburger Schachklub)

Die Fotos vom Uhrensimultan stammen von Eva-Maria Zickelbein.

Den Gästen hat das Turnier ausnehmend gut gefallen und viele hoffen auf eine Wiederholung. Eckernförde hat aber auch viel geboten: Überwiegend gutes Wetter, aber auch Sturm aus östlicher Richtung und dadurch bedingt ein veritables Hochwasser und mehrere kulturelle Veranstaltungen, auf die der Verband durch ein aufwendig hergestelltes Faltblatt aufmerksam gemacht hat.

Der einzige mehrfach geäußerte Kritikpunkt waren die etwas zu kleinen Spieltische und der beim Spielen fehlende Meeresblick, auf den so viele gehofft hatten.

Genauere Einzelheiten über den Verlauf des Turniers und die gespielten Partien - alle waren noch am Spieltag im Internet nachzulesen! - finden Sie auf der Website des Verbandes ( www.chess-international.de/ticker/07_senioren_sh und www.schachverband-sh.de/turniere/sen_open_07).

 

Senioren-Einzelmeisterschaft im Schnellschach

Die Sieger (v.l.): Edmund Lomer, IM Sergej Salov, Bernd Chod

Am 19.08.07 hatte der Schachverband SH zur Senioren-Einzelmeisterschaft im Schnellschach (20-min-Partien) eingeladen. Edmund Lomer, Hans Sell und Claus Langmann machten sich auf den Weg nach Kiel, um mit weiteren 33 Spielern daran teilzunehmen. Das Ungewöhnliche und Angenehme an diesem Turnier ist der Umstand, daß nicht in geschlosssenene Räumen gespielt wird, sondern an frischer Luft unter einer Überdeckung, so daß selbst leichte Regenschauer nicht stören, so sie denn auftreten. Das Turnier wurde von der SG Turm Kiel in schon bewährter Weise ausgerichtet und vom Seniorenbeauftragten Helmut Jensen zusammen mit Computerfachmann Piegenschke geleitet. Nach 7 Runden stand mit dem IM Sergej Salov der Sieger fest. Er gab nur einen halben Punkt ab. Auf dem 2. Platz folgte Bernd Chod mit 5½ (30,0) Punkten und auf Platz 3 mit 5½ (25,5) Punkten lief unser Edmund Lomer ein. Für Claus Langmann ( 2½ Punkte) und Hans Sell ( 2 Punkte) lief es nicht so gut: Sie belegten die Plätze 31 und 33.

 

Eine erfolgreiche Woche "Schachschule" des SSW Schwansen in Rieseby

Luca

Vincent

Lukas

Joshua

In der Woche vom 16. bis 20. Juli war trotz der Ferien am frühen Vormittag reger Betrieb in der dänischen Schule in Rieseby: 18 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 13 Jahren waren der Einladung des SSW Schwansen zu einer Schachschule gefolgt und trainierten an fünf Tagen fleißig Spielzüge, Eröffnungsvarianten, Mattstellungen und andere Raffinessen des Schachs. Das Training hatten unsere Mitglieder Enrique Ruiz Hampel, Claus Langmann und Alexander Koch übernommen. Am Freitag konnten die Kinder dann je nach Vorkenntnissen nach einer schriftlichen Prüfung das Bauern-, Turm- oder Königsdiplom erwerben, was auch fast allen gelang. In den Pausen konnten sich die Jugendlichen an einem Tischkicker oder an einer Kletterwand austoben.

Unsere Jugendlichen beim Spiel ...

 

 

... und bei ihrer Diplom-Prüfung.


Zum Abschluss der Ausbildungswoche wurde ein kleines Schachturnier ausgerichtet, um das Erlernte anzuwenden. Hier gewannen die schon etwas erfahreneren Rodan Yildiz und Bonnie Jessen vor Daniel Fischbach. Bei der Siegerehrung, die in alphabetischer Reihenfolge der Vornamen stattfand, erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde und konnte sich einen kleinen Gewinn aussuchen. Heiß begehrt hierbei waren die Schachfiguren und die Pferdebücher.

... erwartet wurde f7-f8S matt;

aber auch Leas Lösung wurde akzeptiert.

Die Vorsitzende des Ortsverbandes Schwansen des SSW, Frau Ilka Ruiz, dankte allen Helfern und der Gemeinde Rieseby für die freundliche Unterstützung und den Teilnehmern für die erfolgreiche Veranstaltung, die auch im nächsten Jahr wieder im Rahmen der Aktion Ferienspaß durchgeführt werden soll.

 

Kieler Open 2007

In der Woche vom 21.07. bis 27.07.07 nahmen sechs Spieler unseres Vereins am diesjährigen Kieler Open teil. Im Elo-Turnier spielten 68 Spieler um die ausgesetzten Preise, wobei Michael Kopylov und Zigurds Lanka mit 8 Punkten (aus 9) und 1,5 Punkten Vorsprung die ersten beiden Plätze unter sich ausmachten. In dieser Gruppe spielten drei unserer Mitglieder mit. Gerd Bernhardt schnitt dabei am besten ab: Er belegte mit 5 Punkten Platz 21, dicht gefolgt von Ralf-Johannes Koch mit 4,5 Punkten auf Platz 31. Claus Langmann erkämpfte 4 Punkte und Platz 43.

In dem parallel ausgetragenen DWZ-Turnier (bis 1700 DWZ) errang Alexander Koch einen großartigen Erfolg. In dem mit 39 Teilnehmern besetzten Feld erzielte er hinter Tilo von Koschitzky vom Hamburger Schachklub, der 7 Punkte erzielte, mit gleicher Punktzahl den zweiten Platz und verbesserte seine DWZ um 137 Punkte (!) auf nunmehr 1582 Punkte. Auch Holger Hogreve spielte ein gutes Turnier mit 4 Punkten und Verbesserung seiner DWZ um 46 Punkte. Nur Andreas, der Bruder von Alexander, mußte trotz deutlicher Steigerung seiner taktischen Fähigkeiten Lehrgeld zahlen: Mit seinen 1,5 Punkten belegte er den letzten Platz im Teilnehmerfeld.   

 
Seniorenturnier in Brakel (Höxter)

Vom 19.07. bis 27.07.07 hat der Veranstalter Jürgen Lenz unter Beteiligung der Großmeister Hecht und Malich das 8. Kaiserbrunner Seniorenturnier in Brakel (Höxter) mit insgesamt 30 Teilnehmern ausgerichtet. Unser Vorsitzender Edmund Lomer hat an diesem Turnier teilgenommen und immer auf eine Begegnung mit einem der Großmeister gehofft. In der letzten Runde ging dieser Wunsch in Erfüllung: Er wurden gegen GM Hecht ausgelost und verlor, allerdings erst nach einem so zähen und langandauernden Kampf, daß die geplante Siegerehrung zeitlich verschoben werden mußte. Sieger des Turniers wurde GM Hecht mit 8 Punkten (aus 9) vor GM Malich (7,5). Edmund Lomer erreichte mit 5 Punkten Platz 6.

 
Gute Beteiligung beim Bäder-Blitzturnier

Seit den frühen 60er Jahren richtet unser Verein zur Sommerzeit das von der Touristik GmbH veranstaltete Bäderblitzturnier aus. Auch in diesem Jahr gab es trotz des schönen Wetters eine gute Beteiligung: 15 Freunde des königlichen Spiels trafen sich am Sonntag, den 15.07.07 in der Bürgerbegegnungsstätte, um einen der von der Touristik GmbH gestifteten zehn leckeren Aale zu gewinnen. Dabei blieben die Eckernförder Schachspieler nicht unter sich: Mehrere Gäste aus Büdelsdorf, Hamburg und Neumünster spielten recht erfolgreich mit.

Nach den Begrüßungsworten unseres Vorsitzenden läutete Enrique Ruiz Hampel als Turnierleiter die erste Runde ein. 14 Runden "Jeder gegen Jeden" waren zu spielen, wobei pro Spieler und Partie nur fünf Minuten zur Verfügung standen. So waren schnelle Reaktionen und Entscheidungen für den Erfolg wichtig.

Manfred Homuth

Manfred Plewka

 Die beiden Sieger Manfred Homuth und Manfred Plewka

Schon nach wenigen Runden lagen die Eckernförder Spitzenspieler Manfred Homuth sowie Kai Krüger an der Spitze, während die Mitfavoriten Edmund Lomer und Enrique Ruiz Hampel einen eher verhaltenen Start hatten. Spannend blieb das Turnier bis zur Schlußrunde, aber dann lagen Manfred Homuth und Manfred Plewka/Büdelsdorf mit je 11 Punkten aus 14 Partien an der Spitze, gefolgt von Kai Krüger (10), Edmund Lomer (9,5), Gerd Wiechmann (9), Jan Klügel/Büdelsdorf (8) sowie dem Eckernförder Jugendtrainer Claus Langmann (7,5) vor weiteren acht Teilnehmern. Spaß gemacht hat das in voller Harmonie ausgetragene Wettspiel allen Teilnehmern, auch wenn nicht jeder mit einem schönen Aal nach Hause ziehen konnte.

29. Offene Elmshorner Jugendstadtmeisterschaft

Unter der fürsorgerischen Stabführung von Enrique Ruiz Hampel starteten am 8. Juli 2007 erstmalig vier unserer Jugendlichen bei den Elmshorner Stadtjugendmeisterschaften im Schnellschach. Insgesamt nahmen in den verschiedenen Altersklassen 174 Jugendliche bzw. Kinder an diesem großen Turnier teil.

Der große Turnierrahmen war für unsere Jugendlichen ungewohnt, was sich auch auf die Leistungen am Schachbrett auswirkte. Dennoch erreichte Rodan Yildiz in der U14 mit 3 Punkten aus 7 Partien einen 24. Platz bei 32 Teilnehmern. Kim Ruiz war in der U12 mit den Spielbedingungen etwas überfordert und verlor im zweiten Turnier ihres jungen Lebens viele Partien durch Nervosität, so dass sie mit nur einem Punkt - erzielt durch ein Grundlinienmatt - den 46. Platz von 47 Teilnehmern belegte.

Die 8-jährige Lisa Ruiz startete bei den U10 und erzielte nach einer anfänglichen Durststrecke von 3 Niederlagen hintereinander noch 3 Siege mit schönem Kombinations- und Angriffsspiel. Damit erreichte sie noch den 36. Platz von 58 Teilnehmern und wäre bei einer U8 Wertung 5. und damit bestes Mädchen geworden. - Alle drei haben in dem Turnier nie aufgesteckt und wollen sich in der Spielstärke bis zu den nächsten Turnieren verbessern.

Heiko Röhling, Gastspieler in unserem Verein, war hingegen äußerst erfolgreich: er wurde mit 7 Punkten aus 9 Partien Stadtmeister in der U20.

 
Aktion Ferienspaß

Ann-Christin (links) und Kira

Marco

Malte

Angelique mit ihrer Mutter

Mirco

Wie in den vergangegen Jahren wurde auch in diesem Jahr die Aktion Ferienspaß am 12.07.07 mit einer Veranstaltung auf dem Rathausmarkt eröffnet. Wir waren mit drei Tischen dabei, auf denen wir sechs Bretter aufgebaut hatten und die Interessierten zum Spielen einluden - entweder gegen uns oder Gast gegen Gast, wie es gefiel. Und dass es gefallen hat, kann man an den obigen Bildern erkennen. Das Wetter spielte so gerade eben mit, wir mußten dankbar sein, dass der richtige Regen erst pünktlich mit dem Ende der Veranstaltung um 18 Uhr einsetzte. Das hielt die Luftballons aber nicht vom Aufsteigen ab.

An der Aktion Fereinspaß beteiligen wir uns wöchentlich ab Montag, den 16.07. jeweils ab 16 Uhr in der Bürgerbegegnungsstätte am Rathausmarkt. Spieler und Spielerinnen und solche, die es werden wollen, sind gern gesehen.

 

Der Bezirkspokal wird gewonnen!

Am 08.07.07 trat unsere Bezirksligamannschaft in der Endrunde des Bezirkspokals gegen die Mannschaft des MTV Leck an. Nach gut zwei Stunden mußte unsere Mannschaft einem Rückstand hinterher laufen, denn Eduard Wiederkehr hatte in sehr übersichtlicher Stellung seinen Springer eingestellt. Gerd Wiechmann und Ulrich Bußmeier spielten hingegen sehr konzentriert und gewannen ihre Partien, was nach "Berliner Wertung" schon den Sieg garantierte. Wolf-Dietrich Bosse hatte zunächst eine starke Druckstellung, kam aber dann in Bedrängnis. Schließlich endete diese Partie remis, wenngleich er in der Schlußstellung in wenigen Zügen hätte matt setzen können. Insgesamt ein überzeugender Sieg und ein schöner Schlußpunkt der Saison.

Brett 1

Brett 2

Brett 3

Brett 4

Gerd Wiechmann